Chronik

20. Jahrhundert

Knapp neunzig Jahre nach dem Gebäude auf der Hornecke wurde das architektonische Ensemble des Hospitals durch den Bau an der Glauchaer Straße komplettiert. Der »prächtige« 4-stöckige Neubau, heutiger Bereich der vollstationären Pflege und Kurzzeitpflege, war sichtbarer Ausdruck der neuen Blüte des städtischen Lebens zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Verantwortlich für die Realisierung des Bauvorhabens
war der Stadtarchitekt Jost. In den Jahren 1912 – 1914 entstanden unter seiner Leitung 65 neue Zimmer für 86 Hospitaliten, Verwaltungswohnungen, Dienstbotenräume und eine Kapelle. Bis in unsere Zeit bestimmt dieses Gebäude den visuellen Eindruck des Hospitals.

Das Hospital bis 1945

Bis zum Beginn des zweiten Weltkrieges entwickelte sich das Hospital kontinuierlich. Während des Krieges traten dann immer öfter Versorgungsschwierigkeiten auf, es wurde weit über die Norm hinaus belegt. Da es auch als Reservelazarett genutzt werden sollte, wurden in beiden Häusern Schutzräume angelegt. In den letzten Tagen des Krieges wurden die Gebäude durch die Sprengung der Genzmerbrücke beschädigt. Risse im Mauerwerk zeugten von der Zerstörung. Viele Fenster und Türen mussten daraufhin erneuert werden.

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