Herzliche Willkommen! Die Stiftung Hospital St.Cyriaci et Antonii ist eine tradtionsreiche Einrichtung zur modernen Altenpflege mitten in Halle (Saale).

Unser Gebäude-Ensemble liegt zwischen Glauchaer Straße und Genzmer Brücke – verkehrsgünstig zu erreichen im Herzen der Saalestadt. Grüne Außenanlagen, ein ruhiger Park sowie das idyllische Ufer der Saale sind ideal für Spaziergänge und schöne Aussichten.

An diesem besonderen Ort bieten wir Ihnen in verschiedenen Häusern eine moderne Pflege sowie verschiedene Konzepte zum Wohnen mit allem Service.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und laden Sie ganz herzlich zu einem Rundgang über unser Stiftungsgelände ein.

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Qualität im Alter

Als moderne Einrichtung im Kranken- und Pflegedienst weisen wir regelmäßig die Qualität unserer Dienstleistungen nach. Beispielsweise erreicht unser Ambulanter Pflegedienst in den Bereichen Pflegerische Leistungen, ärztlich verordnete Leistungen sowie Organisation und Dienstleistungen die Note 1,0.

Unsere stationäre Pflegeeinrichtung ist ebenso geprüft und ausgezeichnet. Die Qualitätsprüfung umfasst die Bereiche Pflege und medizinische Versorgung, den Umgang mit demenzkranken Bewohnern, die Betreuung der Alltagsgestaltung sowie Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene.

Früher und Heute

Gern möchten wir Ihnen einen kurzen Überblick unserer fast 700-jährigen Geschichte präsentieren.

Seit 1341 – Kranken- und Altenpflege im Wandel der Zeit

Schon im ausgehenden Mittelalter beginnt die Stadt Halle mithilfe einer städtischen Stiftung sich um das Schicksal der Kranken zu kümmern. Als die Bevölkerung zusehend wuchs, wurde vom Rat der Stadt beschlossen, 1341 ein neues Hospital für die Kranken der Stadt zu errichten.

So kam zum schon bestehenden Hospital St. Antonii, welches vor den Toren Halles nur für „Aussätzige“ bestimmt war, das Hospital St. Cyriaci hinzu – auf dem Gelände des heutigen Geiseltalmuseums am Domplatz.

1576 zieht unser Hospital in ein neu errichtetes Gebäude auf dem heutigen Hospitalplatz am Saaleufer um. Im 19. Jahrhundert wird schließlich ein moderner Neubau an diesem Ort nötig.

Die Stiftung im 19. und 20. Jahrhundert – die Moderne hält Einzug

1825 wurde der Grundstein für ein hufeisenförmiges Gebäude gelegt – nach dem Vorbild eines großen Hamburger Krankenhauses. In diesem Bau auf der so genannten Hornecke am Saaleufer befindet sich heute das Betreute Wohnen im „Haus Hornecke“. 1826 wurde der Bau vollendet – besonderes Highlight war die damals sehr moderne Zentralheizung.

Ebenso wurden Gartenanlagen geplant und errichtet. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde schließlich das heutige Haupthaus errichtet. Der 4-stöckige Neubau wurde vom Stadtarchitekt Wolfram Jost entworfen. Bis 1914 entstanden 65 neue Zimmer für 86 Hospilatiten sowie Verwaltungswohnungen, Dienstbotenräume sowie eine Kapelle.

Nach 1945 – Stillstand in DDR-Zeiten

Bis 1945 entwickelte sich das Hospital kontinuierlich. Im 2. Weltkrieg wurde es als Reservelazarett genutzt. Unsere Gebäude wurden schließlich durch die Sprengung der Genzmerbrücke beschädigt.

Nach Kriegsende begann eine schwere Zeit für die 220 Heiminsassen wie für das Personal. Um die Versorgung aufrecht zu erhalten, mussten beispielsweise Brot auf dem Schwarzmarkt erstanden werden.

Die einzige große Investition, die in der Zeit bis 1989 erfolgen sollte, war die Installation einer Fernwärmeheizung in den 50er Jahren. In den DDR-Jahren blieb das Altenheim im Besitz der städtischen Stiftung.

Ein nennenswerter Etat stand jedoch nicht zur Verfügung. Der Verfall der Bausubstanz und der Einrichtung war schließlich gegen Ende der 80er Jahre unübersehbar.

Ab 1990 – Neubau und Sanierung

1991 wurde beschlossen, die Gebäude der Stiftung zu sanieren. Die städtische Stiftung wurde als Rechtsform ebenfalls erhalten, hierzu fasste der Stadtrat bis 1993 zwei wegweisende Beschlüsse. Es wurden Landesfördermittel beantragt: Insgesamt standen der Stiftung bis zum Abschluss der Sanierung rund 40 Millionen D-Mark zur Verfügung. 1994 begannen die Baumaßnahmen im Bereich der Altenpflege. Ein Teil der Heimbewohner wurden zwischenzeitlich in einem Ersatzbau in der Beesener Straße untergebracht. 1997 wurden die umfangreichen Sanierungsarbeiten abgeschlossen. Im Altbau auf der Hornecke entstand ein Altenheimbetrieb im Rahmen eines altersgerechten Wohnens im eigenen Wohnumfeld. 

Bis 2000 wurde schließlich ein hochmoderner Erweiterungsbau mit Tages- und Kurzzeitpflege für das Haupthaus fertig gestellt. Ebenso wurde die Kefernsteinstraße 1, ein Haus aus der Gründerzeit, für das altersgerechte Wohnen umgebaut. Auch die Räumlichkeiten zum Altengerechten Wohnen in der Martinstraße entstand in der Zeit von 1999 bis 2001.

Seit 2007: Fokus auf mehr Lebensqualität im Alter

Mit der Fertigstellung des Neubaus des Pflegeheims Unterplan und des Richard-Robert-Rive-Hauses 2007 präsentieren sich die Gebäude der Stiftung Hospital St. Cyriacy et Antonii heute als moderner ganzheitlicher Komplex für alle Anforderungen im Pflegebereich. Hier findet jeder Gast den Wohnkomfort und die Sicherheit, die er benötigt. 

Mehr Lebensqualität: Dazu zählt auch die Sanierung des Fußgängerstegs der anliegenden Genzmer-Brücke, die Einweihung der eigenen Dampferanlegestelle sowie die Pflege der schönen Parkanlagen zwischen den Gebäuden und an der Saale.

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„667 Jahre Stiftung Hospital Cyriaci et Antonii zu Halle“ (PDF-Datei, 3,8 MB)

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„Wir fühlen uns unserer langen Tradition auch heute verpflichtet: im Einsatz für den Menschen.“

Frau Beier
Büro des Geschäftsführers und Leiters der Einrichtung
Stiftung Hospital St. Cyriaci Et Antonii

Glauchaer Straße 68
06110 Halle (Saale)

Telefon: (0345) 27988-107
E-Mail: sekretariat@hospital-halle.de